Wie kann man effektiv meditieren mit der richtigen Einstellung?

Wie werden wir großartig in Meditation?

Unsere Gefühle erzeugen unsere Gedanken, und unsere negativen Gedanken entstehen durch negative unterdrückte Gefühle. Unsere Meditation zeigt, was innerhalb unseres Geistes geschieht. Echte Meditation ist nichts anderes als zu beobachten und es geschehen lassen. Wenn Du ein Meditationsmeister werden möchtest, dann beginne Deine negativen Gefühle zu meistern. Wir können stundenlang meditieren, und nach wie vor, unsere negativen Gefühle erzeugen unsere negativen Gedanken.

Wenn wir zum Beispiel wütend sind, hilf es viel mehr mit all unserer Kraft gegen eine Sandsack zu boxen und zu treten als stundenlang zu meditieren… Probiere es aus, die Negativität wird so in uns verschwinden.

Die effizientesten Techniken unsere negative Gefühle / Gedanken zu entfernen, wie EFT, sind in meinem Buch beschrieben: „Das Geheimnis um glücklich und erfolgreich zu werden“; zusammen mit vielen hilfreichen Informationen. Ich glaube, wenn Du ein glückliches und erfülltes Leben führst, dann ist Meditation viel einfacher.

Die Ideen, unsere Wünsche und Sex zu unterdrücken sind falsch, weil dass zu noch mehr negative Gedanken zu führt. Zuerst müssen wir uns selber akzeptieren und lieben so wie wir sind mit all unseren Fehlern. Wenn wir nicht unsere negativen Gefühle und Gedanken akzeptieren, wird dies auf jeden Fall unsere negativen Gedanken erhöhen.

Was wir widerstehen oder unterdrücken wird weiterhin besteht.


Was ist Meditation?

 

Beobachten und geschehen lassen. (Buddha)

Ich verstehe darunter: einfach zu entspannen und geschehen zu lassen. Wir greifen in das Geschehen nicht ein, sondern wir sind der Zeuge. Wir bewerten nicht, sondern wir lassen los.

Ein Beispiel: Ihr Kind hat gerade den Führerschein gemacht und fährt mit Ihnen in Ihrem nagelneuen Fahrzeug.

Ohne dass wir es wollen, schauen wir  nach links und rechts, und im Geiste geben wir Gas und bremsen. Das ist nicht Meditation. Meditation ist, wenn wir einfach im Wagen sitzen. Wenn wir nur beobachten, wie unser Kind fährt. Wenn wir entspannen. Wenn wir die Angst vor einem Unfall loslassen. Wenn wir nicht irgendwie gefühlsmäßig und gedanklich verwickelt sind.

Wir haben nicht den Ehrgeiz, unsere Gedanken auszuschalten; Wir haben nicht den Ehrgeiz, keine negativen Gedanken und Gefühle zu haben –  und auch nicht den Ehrgeiz, positive Gedanken oder Gefühle zu haben.

Denn positive Gedanken erzeugen automatisch auch negative Gedanken.

Wir haben lediglich den Ehrgeiz: Beobachten und geschehen zu lassen.

Wir wollen aussteigen aus den Gemütsbewegungen, um das innere Glück zu erfahren. Jeder Ehrgeiz oder Wunsch, das zu erreichen, ist ein Hemmnis. Dieser Zustand ist immer da, wir müssen ihn nur zulassen, wir können diesen Zustand nicht aktiv herbeiführen. Dieser Zustand ist jenseits unserer Macht. Jedes Baby erfährt diesen Zustand. Dieser Zustand ist so normal, dass wir ihn in unserem ständigen „Beschäftigt sein“ vergessen haben.

Durch Meditation:

-           entspannen wir

-           können wir das Göttliche erfahren

-           können wir unsere Intuition stärken

-           können wir Kontakt mit Gott aufnehmen

-           können wir den Kontakt zum Superbewusstsein herstellen

-           gelingt es uns, einfach den Moment zu genießen

-           können wir eine bessere innere Haltung erreichen.

Ein Beispiel für eine Meditation:

„Ich sitze am Ufer eines Flusses, richte meinen Blick auf einen Gegenstand am gegenüberliegenden Ufer und lasse die Schiffe an mir vorbeiziehen.

Ich sehe einen bestimmten Gegenstand, bevor das Schiff kommt, und hinterher wieder, wenn das Schiff an mir vorbei gefahren ist. Dieser Gegenstand ist mein Konzentrationspunkt – und die Schiffe sind meine Gedanken.

Ich lasse die Gedanken unbewertet an mir vorbei ziehen und richte immer wieder meine Aufmerksamkeit auf den Konzentrationspunkt.

Als Konzentrationspunkt dient zum Beispiel mein Atem, der in meine Nase ein- und wieder ausströmt. Oder ein Gegenstand, der mir wichtig ist, vielleicht ein Bild. Vielleicht auch Teile meines Körpers oder irgendein Name von Gott, den ich wiederhole.

 

Identifikation ist Leiden. (Gita)

 

Die Idee ist, dass ich entspanne, meine Gedanken und Gefühle nicht mehr bewerte, aber bewusst wahrnehme. Dadurch gebe ich meine Identifikation mit meinem Gemüt mehr und mehr auf.

Ich lasse somit immer mehr los und kann jeden Augenblick meines Lebens intensiver genießen. So können wir unser inneres Glück erfahren, das unabhängig von der Außenwelt ist.

Sogar Babys erfahren höchste meditative Zustände voller Friede, Glück und Harmonie.

Es gibt Tausende Meditationen, aber für den Anfänger sind die meisten un-geeignet. Meditationen von Bhagwan/Osho, Michael Barnett, Veeresh von der Humaniversity, Sufimeditationen oder Taoistische Meditationen (von Mantak Chia, www.tao-berlin.de/mantak_chia/ ) sind einfach und führen schnell zu guten Ergebnissen.

Wir wählen eine Meditation aus, die uns Spaß macht. Wenn uns die Meditation nicht mehr weiterbringt oder keinen Spaß mehr macht, wechseln wir die Meditation. Bevor wir wechseln, sollten wir eine Meditation mindestens einen Monat lang jeden Tag durchführen, am besten immer um die gleiche Zeit.

Wenn wir voller Gedanken sind, fällt das Meditieren schwer. Meditieren wir dennoch, sind wir hinterher entspannter. Später, durch viel Übung, lernen wir den Trick, gleich unter welchen Gegebenheiten einfach in Meditation zu fallen.

Ich möchte hier die Kundalini-Meditation von Osho vorstellen.

Die erste Viertelstunde schütteln wir dabei unseren Körper nach einem Trommel- beziehungsweise Tabla-Rhythmus. Wir schütteln alle negative Gefühle und Gedanken aus uns heraus.

Danach tanzen wir eine Viertelstunde lang voller Inbrunst zu einer schönen Melodie.

Die nächste Viertelstunde stehen oder sitzen wir entspannt bei einer meditativen Musik. Wir versuchen, uns nicht zu bewegen, sondern beobachten unsere Gedanken und Gefühle. Wir wählen als Konzentrationspunkt den Atem.

Die letzte Viertelstunde sitzen oder liegen wir dann, aber ohne Musik. Wir versuchen, uns nicht zu bewegen, sondern beobachten unsere Gedanken und Gefühle. Wir wählen als Konzentrationspunkt den Atem.

Die Idee bei dieser Meditation ist, dass wir zuerst einmal unseren Körper bewegen und entspannen, das geschieht durch das Schütteln und Tanzen. Wir können dabei schon mal in die Trance fallen. Und anschließend meditie-ren wir still.

Nach der Arbeit oder einem anstrengende Studientag sicher das Richtige, um loszulassen.

Meditation bedeutet: einfach nur beobachten, nicht eingreifen, egal was paswirrt. Wir wollen nichts erreichen. Jeder Wunsch, eine schöne Meditation oder schöne Gedanken zu haben, erzeugt neue Verspannungen. Das machen wir uns immer wieder klar: Es geht darum, nur zu beobachten und uns zu akzeptieren, so wie wir sind – und nicht so, wie wir gern sein möchten. Wenn wir das schaffen, werden wir immer mehr entspannen. Endlich können wir so sein, wie wir sind. Im Traum können wir auch nicht manipulie-ren – und so entspannen wir durch den Traum.

Tun ohne zu Tun - Dao De Jing

Das bedeutet einfach: fließen lassen. Nicht den Willen einzuschalten. Betrachten wir „Tun“ einfach als entspanntes Handeln. Dies ist ein meditatives, aber konzentriertes Tun. Der Westen beschreibt das auch als FLOW-Zustand. Unsere Aufmerksamkeit ist voll auf eine bestimmte Handlung kon-zentriert. Plötzlich erfahren wir ein Gefühl der Mühelosigkeit, die Gedanken sind voll bei der Sache, ohne dass wir bewusst etwas dafür machen müs-sen. Einige Beispiele: Beim Sport, wenn Wir beim Skifahren beispielsweise eine schwierige Abfahrt meistern, beim Windsurfen, Biken, Dauerlaufen, Bergsteigen; und im Beruf: bei Tätigkeiten, wie wir ein Chirurg, Bildhauer, Maler oder Musiker kennt.

 

Wir können aus allem eine Meditation machen

Wenn wir versuchen, aus allem eine Meditation zu machen, wird das Leben viel schöner.

Ein Beispiel: es fällt mir nicht schwer, irgendwelche Routine-Tätigkeiten zu einer Meditation zu machen. Ich habe Fließbandarbeiten oder das Putzen nie als anstrengend oder langweilig  empfunden, da ich daraus eine Meditation mache.